Wir laden die lesbische und queere FLINTA-Community sowie alle Interessierten zu einer besonderen, vierwöchigen Veranstaltungsreihe ein. Unser Arbeitskreis "Sichtbarkeit und Vernetzung von Lesben und queeren FLINTA in Köln" organisiert zum zweiten Mal die Veranstaltungsreihe vom 22. April bis 17. Mai 2026. 

Am 26. April wird seit 1990 – zunächst in den USA, später auch in anderen Ländern – der "Lesbian Visibility Day" – der Tag der lesbischen Sichtbarkeit – gefeiert. Wie der Name sagt, geht es vornehmlich um das Sichtbarmachen von Lesben: Häufig werden diese auf der einen Seite in ihrem Begehren, ihrer Liebe und ihrem Lebensstil immer noch nicht ernstgenommen oder aber auf der anderen Seite übermäßig sexualisiert und politisiert.  

Unter dem Titel "Lesbian Visibility Weeks 2026 – lesbisch.queer.köln" werden Veranstaltungen verschiedenster Initiativen, Vereine und Gruppierungen der Kölner LSBTI-Community zusammengetragen. Dabei reichen die Angebote von Vernetzung über Kunst, Kultur, Musik und Geschichte bis hin zu Tanz und Wandern. 

E-Mail an die Projektkoordination

Arbeitskreis "Sichtbarkeit und Vernetzung von Lesben und queeren FLINTA in Köln"

Unter dem Dach der Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik trifft sich der Arbeitskreis "Sichtbarkeit und Vernetzung von Lesben und queeren FLINTA in Köln" drei bis vier mal jährlich. Der Arbeitskreis verbindet politischen Diskurs mit Aktionen, die Lesben und queere FLINTA* im Kölner Stadtbild sichtbarer machen.  

Der Arbeitskreis besteht aus Vertreter*innen großer Institutionen sowie auch kleinerer Gruppierungen der LSBTI-Community in Köln: anyway e. V., ColognePride e. V., Dyke* March Cologne, rubicon e. V., SCHLAU Köln, Wirtschaftsweiber e. V., Lesben und Alter, die beiden Referate der TH Köln und der Universität Köln sowie anderen Gruppen wie dem Autonomen Queer-Referat (AQUK) der Universität Köln.

Koordiniert werden die Lesbian Visibility Weeks durch Rabea Maas (anyway e. V.) und Inge Linne – zwei engagierte Stimmen aus dem Arbeitskreis Lesben und queere FLINTA. Sie positionieren sich klar:  

Lesbische Sichtbarkeit ist wichtig, um einander zu erkennen, zu zeigen, dass es lesbische Liebe und lesbisches Begehren gibt, um ungeoutete Lesben zu empowern und allgemein die Rechte von lesbisch liebenden und lebenden Personen zu stärken (beispielsweise hinsichtlich der sexuellen und reproduktiven Rechte). Sie ist auch wichtig, um einen großen Teil der LSBTI-Community zu zeigen, nicht vornehmlich Männern den Raum zu überlassen, Köln nicht ausschließlich als "schwule" Stadt gesehen zu wissen. Wir möchten den Begriff der "lesbischen Sichtbarkeit" und dessen Bedeutung um alle bisexuellen, pansexuellen und queeren Personen im weiblichen Spektrum erweitern. Unserer Erfahrung nach identifizieren sich auch nicht als "lesbisch" oder "Lesbe" gelabelte weibliche und nicht-binäre Queers mit dem Begriff, können etwas damit anfangen, nehmen an als "lesbisch" betitelten Veranstaltungen teil. Wenn wir hier uns selbst und unsere Zielgruppe, für die und mit der wir arbeiten, allgemeiner als "Queers" oder "LSBTI*" bezeichneten, würden wir uns selbst wieder ein Stück unsichtbarer machen. Daher unser deutliches Statement zu den Begriffen "lesbisch" und "Lesbe". Unsere Angebote richten sich an alle, die sich mit lesbischer Liebe und lesbischem Leben identifizieren können. Auch wenn wir selbst für "lesbische Sichtbarkeit" stehen, ist uns abschließend noch wichtig, klar zu sagen, dass keine "Lesbe" sichtbar sein muss! Für jede muss es passend, möglich und notwendig sein. Unsichtbarkeit kann auch vor Gewalt und Diskriminierung schützen – das ist uns bewusst.

Mehr Informationen zu den "Kölner Lesbian Visibility Weeks" gibt es auf Instagram (@lesbisch.queer.koeln) und auf den Seiten der jeweiligen Akteur*innen.

Instagramkanal von @lesbisch.queer.koeln

 

Veranstaltungen Lesbian Visibility Weeks 2026

Veranstaltungen Lesbian Visibility Weeks 2025

Veranstaltungen Lesbian Visibility Week 2024