57,39 Prozent stimmen beim ersten Ratsbürgerentscheid Kölns mit „Ja“
Die Kölner*innen haben sich für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele von KölnRheinRuhr entschieden. Am ersten Ratsbürgerentscheid in der Kölner Stadtgeschichte haben 184.523 Abstimmungsberechtigte mit einem "Ja" für Olympia gestimmt. Das entspricht einem Anteil von 57,39 Prozent. Insgesamt haben sich in Köln 39,68 Prozent aller Abstimmungsberechtigten (812.370) an der Abstimmung beteiligt.
Oberbürgermeister Torsten Burmester:
Der erste Ratsbürgerentscheid Kölns hat nicht nur unserer Bewerbung einen Schub verpasst, sondern deutlich gemacht, wieviel Kraft und Potential in Olympischen und Paralympischen Spielen steckt. Schließlich hat eine deutliche Mehrheit mit 'Ja' gestimmt. In allen Kölner Stadtbezirken gibt es eine deutliche Zustimmung. Das zeigt, dass diese Bewerbung von der ganzen Stadt getragen wird. Jetzt gilt es aber, auch diejenigen von Olympia in Köln zu überzeugen, die dagegen gestimmt haben. Köln ist der Hauptaustragungsort für diese Bewerbung. Eine höhere Betroffenheit führt zu intensiveren Debatten. Wir werden in den nächsten Wochen auf die Kritikerinnen und Kritiker zugehen und als Leading City alle Kräfte bündeln, damit sich KölnRheinRuhr im nationalen Entscheid durchsetzt.
Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung. Als einzige Bewerberregion führte KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürger*innen waren aufgefordert, bis zum 19. April 2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben. Informationen zu den Ergebnissen der anderen Städte sind unter www.olympiabewerbung.nrw abrufbar.