In Köln befassen sich derzeit verschiedene Antidiskriminierungsberatungsstellen mit der Dokumentation von Diskriminierungsfällen. Dazu gehören unter anderem

  • das Antidiskriminierungsbüro und die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit der Caritas
  • das Antidiskriminierungsbüro Köln / Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. 

Darüber hinaus gibt es auf bestimmte Fallgruppen spezialisierte, so genannte "phänomenbezogene" Meldestellen, die Daten erheben. Dazu gehört zum Beispiel die Fachstelle [] miteinander mittendrin / Meldestelle für Antisemitismus des NS-Dokumentationszentrums oder die Antidiskriminierungsberatung bei rubicon e. V.

Seit 2021 veröffentlicht die Stadt Köln das Diskriminierungsmonitoring. Das Monitoring bereitet quantitative und qualitative Daten zu Diskriminierungsfällen auf, die von Kölner Antidiskriminierungsbüros sowie phänomenbezogenen Meldestellen dokumentiert wurden.

Ziel des Monitorings ist es, die Daten systematisch zusammenzuführen und durch übergeordnete Auswertungen Diskriminierung in Köln sichtbar zu machen. Fachlich und wissenschaftlich erarbeitet wird das aktuelle Monitoring durch IDA (Institut für Diversity- & Antidiskriminierungsforschung).

Monitoring 2024

Mit dem dritten Kölner Diskriminierungsmonitoring liegt erstmals eine kontinuierliche und über mehrere Jahre vergleichbare Datengrundlage zum Diskriminierungsgeschehen in Köln vor. Der Bericht für das Jahr 2024 knüpft an die Erhebungen aus 2021 und 2022 an und ermöglicht es, Entwicklungen verlässlich nachzuvollziehen. Aus Verwaltungssicht hat sich das Monitoring als zentrales Steuerungsinstrument etabliert, denn es macht Diskriminierung sichtbar.

Diskriminierungsmonitoringbericht Köln 2024
PDF, 806 kb

Monitoring 2022

Die Fortführung des Monitorings ist ein wichtiger Schritt zur kontinuierlichen Beobachtung und Bekämpfung von Diskriminierung in Köln. Es liefert der Politik, der Stadtgesellschaft und uns eine Datenbasis, die das Ausmaß, die Kontexte, Formen und Praxen von Diskriminierung in Köln sichtbar macht. 

Mit dem Bericht für das Jahr 2022 wird jetzt eine Grundlage geschaffen, die eine Vergleichbarkeit der Daten ermöglicht. 

Neu an der aktuellen Berichtausgabe ist die Analyse eines Schwerpunktthemas: Diskriminierung im Kontext von Behinderung.

Fachlich und wissenschaftlich erarbeitet wurden das Monitoring von Professor Dr. Schahrzad Farrokhzad, Technische Hochschule Köln, und Anno Kluss, context – interkulturelle Kommunikation und Bildung GbR.

Diskriminierungsmonitoringbericht Köln 2022
PDF, 1290 kb

Monitoring 2021

Ziel des ersten Kölner Antidiskriminierungsberichts ist es, die unterschiedlichen Dokumentationsweisen der Beratungsstellen zu harmonisieren, um die Daten miteinander vergleichen zu können und den Grundstein für ein wachsendes Monitoring zu legen. Ausmaß, Formen und Ausübungen sowie die Kontexte von Diskriminierungen in Köln sollen durch das Monitoring sichtbar gemacht werden.

Die Ergebnisse des Berichts ermöglichen es uns und unseren Partner*innen, die Wirksamkeit der in diversen Handlungskonzepten formulierten Ziele auszuwerten und diese entsprechend den Neuerkenntnissen gegebenenfalls anzupassen. Zudem wird auf diesem Wege erkennbar, wo eventuell ein erhöhter Handlungsbedarf besteht.

Fachlich und wissenschaftlich erarbeitet wurden das Monitoring von Professor Dr. Schahrzad Farrokhzad, Technische Hochschule Köln, und Anno Kluss, context – interkulturelle Kommunikation und Bildung GbR.

Diskriminierungsmonitoringbericht 2021
PDF, 579 kb